Tipi
Unser Tipiprojekt - eine Bildergeschichte

Gerade sind die letzten Stangen aus dem Wendland angekommen.


Kurzentschlossen beginnen wir am Sonntag, den 08. März, mit dem Aufbau. Natürlich ohne vorher die entsprechende Literatur zu studieren...
Aber wir sind ja genug Leute mit entsprechend guten Ideen!!

Ales erstes, so erinnern sich einige, muß man ein "Nest" bauen, in dass die anderen Stangen hineingestellt werden.

Und wenn Hanno sich noch ein klein wenig mehr in das Seil hängt, dann steht das Gerüst auch gleich. Das wirkt doch schon recht erfolgsversprechend.

Aber Hilmar bleibt skeptisch: Wenn greenhorns versuchen, ein Tipi aufzustellen - das kann ja nichts werden!!!
Deshalb hält er es mit den Affen:
Nichts hören, nichts sehen - und was war noch das Dritte?
Na klar, trotzdem gute Ratschläge geben....!

Na, Hilmar, wollen wir mal sehen, ob Deine Skepsis angebracht ist.
Lach nicht zu früh über die alten greenhorns....


Wenn sogar noch Zeit für solche Mómente ist, dann wirkt alles noch recht entspannt und wir können noch hoffen.
Jetzt wird ein rundes Nest aus Stangen gelegt; nach einem bestimmten Prinzip natürlich, das allerdings keiner von uns so genau kkennt....
Wir vermuten nur, dass es eines gibt.

Es nimmt allmählich Gestalt an. Aber das Nest genügt den ästhetischen Ansprüchen der Tipibauer noch nicht.
Irgendetwas
außer wissend zu schauen und keine Ahnung zu haben, mußte ich ja auch
einmal tun. Danke, Wolfgang, dies ist nun dokumentiert!
Irgendetwas mit dem Nest schien nocht nicht zufriedenstellend gelöt zu sein. Aber unsere greenhorns sind gewitzt:
Sie bauten einfach ein Miniaturtipi, da konnte man nämlich leichter mit herumprobieren. Wie gut, dass wir soviele Leute mit vielen guten Ideen waren. (Ausnahmen davon gibt es natürlich immer....)

Ein Stück vom Himmel kann man auf diese Weise schaffen.


Etwas zugig ist es im Tipi - es läßt sich noch nicht schließen und der Stoff hängt ungefähr einen Meter über dem Boden. So kann das doch nicht richtig sein. Sollten wir dem Unkenaffen etwa Recht geben???
Aber dafür sind wir schon zu weit fortgeschritten - und ein Lichtblick der Hoffnung fällt schon auf die Erde.
Zu spät fürs Scheitern?


Wie will man da Scheitern? Bei einem alten Matrosen, äh Bootsbauer, in der Takelage?
Keine Chance!!!
Nur, was macht er eigentlich da oben?
Naja, muß ich ja auch nicht verstehen - er hatte wohl seinen Spaß und hat irgendwelche wichtigen Dinge verrichtet. Ich mußte ja nur Fotos machen...
Der Job ist doch auch schön....
Na, wie sieht`s aus?

Und Wolfgang riskiert wieder einmal Kopf und Kragen, bzw. Bruchbein für die Bogenschule. Klar, dass da was werden muß - bei diesem Einsatz an kreativem Denken, Wagemut und Fleißarbeit - und dummen Sprüchen...

Da werden die Blicke doch schon zuversichtlicher.......

Die letzten Stammesarbeiten und Rituale werden abgehalten.

Tja, Hilmar, für Deine Ungläubigkeit wirst Du jetzt als erstes greenhorn von den greenhorns gemartert...
Aber vielleicht haben wir ja noch einmal Gnade mit Dir - kommt drauf an, wieviele Punkte Du das nächste Mal zu Deiner Ehrenrettung schießt!

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Diesen Arbeitsschritt durfte ich nicht dokumentieren: Damit das Tipi nicht mehr einen Meter über dem Boden schwebte, wurden die Stangen auf nicht ganz traditionelle Art und Weise gekürzt...
Das Tipi steht! Herzlichen Dank an Euch alle, die Ihr mitgeholfen habt.

Ich glaube, dies Bild spricht für sich.

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